ZFU-Zulassung für Online-Weiterbildung & Coaching nach FernUSG
Benötigt Ihr Onlinekurs oder Coaching eine staatliche ZFU-Zulassung?
Jetzt rechtssicher & stressfrei starten – mit der Weiterbildungsagentur.
⚖️ Wichtig: BGH bestätigt ZFU-Pflicht für Onlinekurse!
Mit Urteil vom 12.06.2025 (Az. III ZR 109/24) hat der Bundesgerichtshof die ZFU-Praxis vollumfänglich bestätigt.
Onlinekurse mit beruflichem Bezug und Lernerfolgskontrolle sind zulassungspflichtig.
Anbieter ohne ZFU-Zulassung riskieren Abmahnungen und Vertragsnichtigkeit!
So funktioniert die ZFU-Zulassung
Weiterbildungsagentur als offizieller Veranstalter
Als etablierter Partner mit langjähriger ZFU-Expertise übernehmen wir für Sie alle Formalitäten – von der Zahlungsabwicklung bis zur Antragstellung bei der Zentralstelle für Fernunterricht (ZFU). So erreichen Ihre Online-Weiterbildungen & Coachings stressfrei die staatliche ZFU-Zulassung
Ihre Rolle als Kursersteller
Damit der Antrag genehmigt wird, brauchen wir Ihre Unterstützung: Nur Sie als Autor:in und inhaltlich Verantwortliche:r können die Informationen liefern, die für die ZFU-Prüfung notwendig sind (die ZFU nennt das die „pädagogisch verantwortliche Person“).
Gemeinsame Zusammenarbeit
Der Antrag kann nur erfolgreich eingereicht werden, wenn wir eng zusammenarbeiten. Wir unterstützen Sie selbstverständlich bei jedem Schritt!
Jetzt unverbindlich prüfen lassen, ob Ihre Weiterbildung zulassungspflichtig ist – wir helfen weiter.
Staatlich zugelassen nach FernUSG
Dieses Siegel signalisiert auf den ersten Blick: Ihr Angebot ist geprüft, anerkannt und rechtlich abgesichert.
Die ZFU-Zulassung steht für maximale Vertrauenswürdigkeit, didaktische Qualität und Konformität mit dem Fernunterrichtsschutzgesetz – ein starkes Argument für unentschlossene Interessenten und ein klarer Wettbewerbsvorteil für Sie als Anbieter.
Ist mein Kurs zulassungspflichtig nach dem FernUSG?
Finden Sie in fünf Schritten heraus, ob Ihr Kurs eine ZFU-Zulassung benötigt.
Zu jedem Schritt erhalten Sie zusätzliche Informationen über praktische Tooltips.
Welche Vorteile haben Sie mit einer ZFU-Zulassung?
ZFU-Zulassung für Weiterbildungsanbieter: Mehr Sichtbarkeit, Rechtssicherheit und Wachstum im Online-Bildungsmarkt
✅ Rechtssicherheit
Mit einer ZFU-Zulassung bewegen Sie sich im rechtlichen Rahmen und schützen sich vor Abmahnungen oder rechtlichen Konsequenzen.
✅ Vertrauen
Eine ZFU-Zulassung fungiert als staatliches Qualitätssiegel, das Ihr Bildungsangebot als seriös und fachlich hochwertig ausweist.
Teilnehmende vertrauen auf die geprüfte Qualität Ihres Kurses, was zu einer höheren Zufriedenheit und nachhaltigen Teilnehmerzahlen führt.
ZFU-Zulassung mit System: Ihr Vorteil durch Erfahrung, Effizienz und volle Entlastung:
So läuft der ZFU-Zulassungsantrag mit der Weiterbildungsagentur ab
1. Gemeinsamer Start & Zeitplan
Wir besprechen Ziele, Zuständigkeiten und legen einen realistischen Zeitplan für die Antragstellung fest.
2. Kursinhalte erfassen & vorbereiten
Sie übertragen Ihre Inhalte auf unserer Plattform – gezielt nach den ZFU-Anforderungen, effizient und ohne Mehraufwand.
3. Antrag & Unterlagen – gemeinsam erstellt
Wir stellen Ihnen den offiziellen Antrag, Vorlagen und Checklisten bereit. Alles, was Sie ergänzen müssen, begleiten wir mit persönlicher Beratung.
4. Einreichung & Begleitung bis zur Zulassung
Wir übernehmen die Kommunikation mit der ZFU, reichen alle Dokumente ein, integrieren die Unterlagen auf der Plattform – und liefern am Ende das ZFU-Siegel.
💡 Ihr Vorteil: Wir sind offizieller Veranstalter, kennen den Ablauf im Detail – und sorgen dafür, dass Sie sich auf das Wesentliche konzentrieren können.
Ihr Weg zur ZFU-Zulassung
Mit der Weiterbildungsagentur einfach, rechtssicher und stressfrei zur ZFU-Zulassung
1. Beratungstermin vereinbaren
Nutzen Sie das Angebot unserer kostenfreien Beratung zur staatlichen Zulassung.
2. Bedarf feststellen
Wir klären, was für Ihre ZFU-Zulassung erforderlich ist – und setzen es rechtssicher und effizient mit Ihnen um.
3. Antragstellung begleiten
Von der Vorbereitung bis zur Einreichung: Wir unterstützen Sie aktiv bei jedem Schritt der Antragstellung.
Die staatliche ZFU-Zulassung bringt Ihnen Rechtssicherheit und Vertrauen – wir von der WBA sorgen dafür, dass Sie stressfrei, professionell begleitet und ohne Mehraufwand ans Ziel kommen. Nutzen Sie die Chance für einen rechtssicheren und erfolgreichen Markteintritt.
Kontakt & Individuelle Beratung
Unsere erfahrenes Team steht Ihnen zur Seite – verständlich, persönlich und kostenfrei. Wir helfen Ihnen gerne, für Ihre Onlinekurse oder Coachings eine staatliche ZFU-Zulassung zu realisieren.
Häufige Fragen zur ZFU-Zulassung
Ein Kurs gilt als Fernunterricht nach § 1 Fernunterrichtsschutzgesetz (FernUSG), wenn folgende Kriterien erfüllt sind:
-
Der Kurs ist kostenpflichtig (wird also gegen Entgelt angeboten).
-
Es findet eine individuelle Lernerfolgskontrolle statt – z. B. durch Rückmeldungen, Zertifikate oder persönliche Betreuung.
-
Die Vermittlung der Inhalte erfolgt überwiegend räumlich getrennt, also ohne ständigen Live-Kontakt zwischen Lehrenden und Lernenden.
➡️ Wichtig für Onlinekurse:
Wenn Präsenzanteile (z. B. Live-Meetings oder Online-Seminare mit Interaktion) mehr als 50 % der gesamten Kursdauer ausmachen, liegt kein Fernunterricht im Sinne des FernUSG vor.
Auch reine Live-Seminare, die nicht aufgezeichnet oder asynchron abrufbar sind, gelten nicht als Fernunterricht.
💡 Für Weiterbildungsanbieter bedeutet das:
Sobald Ihr Onlinekurs überwiegend aus Selbstlernphasen besteht und Rückmeldungen oder Zertifikate vorgesehen sind, kann eine ZFU-Zulassungspflicht bestehen.
Nein.
Ein Fernunterrichtsangebot muss keine Präsenzphasen enthalten – weder vor Ort noch in Form von Live-Online-Seminaren.
Präsenzanteile sind nur dann erforderlich, wenn bestimmte Inhalte oder Kompetenzen nicht allein durch Selbstlernen (asynchrone Lernphasen) vermittelt werden können – etwa bei praktischen Übungen, Gruppeninteraktionen oder speziellen Qualifikationen.
💡 Gut zu wissen:
Ein rein digitaler Onlinekurs kann voll zulassungsfähig sein, wenn die Inhalte klar strukturiert, fachlich fundiert und pädagogisch sinnvoll aufbereitet sind.
Nicht automatisch.
Ein Multiple-Choice-Test allein – etwa als automatisierter Selbsttest – gilt nicht als individuelle Lernerfolgskontrolle nach § 1 Abs. 1 Nr. 2 FernUSG.
➡️ Anders sieht es aus, wenn:
-
die Tests von einer Person ausgewertet werden (nicht automatisiert),
-
der Teilnehmende individuelle Rückmeldungen oder Hinweise erhält,
-
oder auf Basis des Testergebnisses ein Zertifikat oder Zeugnis erstellt wird.
Dann liegt eine Überwachung des Lernerfolgs vor – und der Kurs kann als zulassungspflichtiger Fernunterricht gelten.
💡 Tipp für Weiterbildungsanbieter:
Auch wenn keine direkte Rückmeldung erfolgt, genügt oft schon die theoretische Möglichkeit, dass ein:e Teilnehmer:in auf Basis eines Testergebnisses individuelle Anleitung erhalten kann – z. B. durch Feedback, Einsicht oder ergänzende Beratung.
Eine ZFU-Zulassung bestätigt, dass ein Kurs den Vorgaben des Fernunterrichtsschutzgesetzes (FernUSG) entspricht.
Konkret heißt das:
✅ Inhalte und Didaktik sind fachlich geeignet, um das Lernziel zu erreichen.
✅ Der Kurs ist pädagogisch sinnvoll aufgebaut.
✅ Alle rechtlichen Anforderungen – z. B. beim Vertrag, Widerrufsrecht und Infomaterial – sind erfüllt.
💡 Wichtig für Weiterbildungsanbieter:
Mit der ZFU-Zulassung erhält Ihr Kurs ein offizielles Siegel – das sorgt für Rechtssicherheit, Vertrauen bei Teilnehmenden und oft auch für Förderfähigkeit (z. B. durch Bildungsgutschein oder Bildungsprämie).
Die ZFU-Zulassung prüft, ob ein Fernunterrichtsangebot fachlich, didaktisch und rechtlich den Anforderungen des Fernunterrichtsschutzgesetzes (FernUSG) entspricht.
Ziel ist der Verbraucherschutz – also die Sicherstellung, dass Teilnehmende mit dem Kurs tatsächlich das versprochene Lernziel erreichen können.
Die staatliche Anerkennung hingegen betrifft formale Bildungs- oder Berufsabschlüsse, z. B. eine anerkannte Ausbildung oder einen staatlich geprüften Abschluss.
💡 Wichtig für Weiterbildungsanbieter:
Ein Kurs kann ZFU-zugelassen, aber nicht staatlich anerkannt sein – und umgekehrt. Die ZFU-Zulassung ist jedoch Pflicht, wenn das Angebot unter das FernUSG fällt.
Nein – die ZFU-Zulassung gilt unbefristet.
Allerdings führt die ZFU alle drei Jahre eine sogenannte Fortbestandsprüfung durch. Dabei wird kontrolliert, ob z. B. die Kursinhalte, Vertragsunterlagen oder Informationen auf der Webseite noch aktuell und rechtskonform sind.
➡️ Wichtig:
Wenn sich das Kurskonzept wesentlich ändert – etwa beim Lernziel, Umfang oder der Struktur – muss ein neuer Antrag gestellt oder eine Änderungsanzeige eingereicht werden.
💡 Tipp für Weiterbildungsanbieter:
Wer regelmäßig kleine Anpassungen vornimmt und die Unterlagen aktuell hält, besteht die Überprüfung problemlos – und vermeidet teure Verzögerungen bei der Kursvermarktung.
Ein institutsinterner Abschluss ist ein Abschluss, den das Weiterbildungsinstitut eigenständig vergibt – ohne staatliche Regelung oder formale Anerkennung.
Das bedeutet:
📌 Inhalte, Dauer und Zugangsvoraussetzungen werden vom Anbieter selbst festgelegt.
📌 Der Abschluss ist nicht gesetzlich geregelt und führt zu keinem staatlich anerkannten Berufs- oder Bildungsabschluss.
💡 Für Weiterbildungsanbieter heißt das:
Solche Abschlüsse sind rechtlich zulässig – müssen aber bei ZFU-zulassungspflichtigen Kursen trotzdem die Anforderungen des FernUSG erfüllen, z. B. im Hinblick auf Lernziel, Nachvollziehbarkeit und Transparenz für Teilnehmende.
Nein.
Der Begriff „Zertifikat“ sowie der Zusatz „zertifiziert“ sind nicht rechtlich geschützt.
Das bedeutet: Jedes Institut kann ein Zertifikat ausstellen, unabhängig davon, ob es sich um eine staatlich anerkannte Qualifikation handelt oder nicht.
💡 Wichtig für Weiterbildungsanbieter:
Auch wenn der Begriff frei verwendet werden darf, sollten Sie klar kennzeichnen, welchen Stellenwert das Zertifikat hat (z. B. institutsintern, ZFU-zugelassen, nach ISO-Norm etc.), um Missverständnisse oder Abmahnrisiken zu vermeiden.
Ja, aber unter bestimmten Bedingungen.
Sobald ein Kurs von der ZFU zugelassen wurde, darf der Veranstalter das offizielle ZFU-Zulassungszeichen in Werbematerialien, auf der Website und auf Zertifikaten verwenden.
➡️ Wichtig:
Das Zeichen muss immer zusammen mit der ZFU-Zulassungsnummer abgebildet werden.
Nur so können Interessierte den Kurs eindeutig identifizieren und in der offiziellen ZFU-Lehrgangsdatenbank finden.
💡 Tipp für Weiterbildungsanbieter:
Die korrekte Nutzung des Zeichens stärkt Vertrauen und Seriosität – falsche oder irreführende Verwendung kann jedoch rechtliche Konsequenzen haben.
Ein Online-Seminar ist eine synchron stattfindende Lernveranstaltung, bei der Teilnehmende zeitgleich in einem virtuellen Seminarraum zusammenkommen.
Unter Anleitung einer Lehrperson wird in Echtzeit Wissen vermittelt, oft mit Interaktionsmöglichkeiten wie Chat, Fragen oder Übungen.
💡 Wichtig für Weiterbildungsanbieter:
Online-Seminare gelten nicht als Fernunterricht im Sinne des FernUSG, wenn sie ausschließlich live stattfinden und nicht aufgezeichnet oder asynchron abrufbar sind.
Weil sie live und synchron stattfinden.
Online-Seminare, die in Echtzeit durchgeführt werden, gelten nicht als Fernunterricht im Sinne des FernUSG, da es keine dauerhafte räumliche Trennung zwischen Lehrenden und Lernenden gibt – der direkte Austausch steht im Vordergrund.
➡️ Achtung:
Sobald die Inhalte aufgezeichnet und dauerhaft zur Verfügung gestellt werden, gelten diese Teile als asynchrone Lernphasen – und können dazu führen, dass der Kurs insgesamt zulassungspflichtig wird.
💡 Tipp für Weiterbildungsanbieter:
Die Kombination aus Live-Online-Seminaren und aufgezeichneten Inhalten kann zur ZFU-Pflicht führen – die genaue Gewichtung ist entscheidend.
Ja – unter bestimmten Bedingungen.
Live durchgeführte Videokonferenzen (z. B. im virtuellen Klassenraum) oder Online-Seminare, bei denen alle Teilnehmenden zeitgleich aktiv dabei sind, gelten aus Sicht der ZFU als synchrone Kommunikation und damit als präsenzäquivalent.
➡️ Wichtig:
Sobald diese Live-Veranstaltungen aufgezeichnet und den Teilnehmenden zeitversetzt zur Verfügung gestellt werden, gelten sie nicht mehr als Präsenz, sondern als asynchrone Selbstlernphase.
💡 Tipp für Weiterbildungsanbieter:
Die Entscheidung, ob ein Kurs zulassungspflichtig ist, hängt davon ab, wie viel des Curriculums live (synchron) und wie viel zeitunabhängig (asynchron) abläuft. Eine genaue Prüfung ist hier entscheidend.
Nein.
Ein reiner Selbstlernkurs, bei dem die Teilnehmenden die Inhalte komplett eigenständig und ohne individuelle Betreuung bearbeiten, fällt nicht unter das Fernunterrichtsschutzgesetz (FernUSG).
➡️ Der Grund:
Es gibt keine individuelle Lernerfolgskontrolle – also keine persönliche Rückmeldung, Betreuung oder Zertifizierung auf Basis individueller Leistungen.
💡 Wichtig für Weiterbildungsanbieter:
Sobald jedoch Feedback, Korrekturen, Austausch oder ein personalisiertes Zertifikat angeboten werden, kann der Kurs doch zulassungspflichtig werden. Hier lohnt sich eine genaue Prüfung.
Besondere Rechtsvorschriften beziehen sich auf berufliche Weiterbildungen, die nicht bundesweit einheitlich geregelt sind, sondern von einzelnen Handwerkskammern (HWK) oder Industrie- und Handelskammern (IHK) festgelegt werden.
➡️ Ein Fernlehrgang kann z. B. auf unterschiedliche Kammerprüfungen vorbereiten – auch wenn die Inhalte gleich sind.
Trotzdem müssen im ZFU-Antrag alle relevanten Rechtsvorschriften mit genauem Datum und Kammerangabe aufgeführt werden.
💡 Wichtig für Weiterbildungsanbieter:
Eine Kooperationsvereinbarung mit mindestens einer IHK oder HWK ist verpflichtend, wenn sich der Kurs auf eine Prüfung nach solchen besonderen Rechtsvorschriften bezieht.
Die Begriffe unterscheiden sich im Aussagewert und Verwendungszweck:
✅ Teilnahmebescheinigung:
Bestätigt lediglich die Teilnahme an einem Lehrgang – ohne Leistungsbewertung. Sie dient als Nachweis, dass jemand den Kurs besucht hat.
✅ Zeugnis:
Beinhaltet eine Leistungsbeurteilung (z. B. Noten, Bewertung, Lernzielerreichung) und wird am Ende eines Lehrgangs oder Ausbildungsabschnitts vergeben.
✅ Zertifikat:
Wird oft statt eines Zeugnisses verwendet und beschreibt ebenfalls den erfolgreichen Abschluss – inklusive Lernerfolg.
Der Begriff ist nicht geschützt, vermittelt aber häufig eine gewisse Fachqualifikation.
✅ Hochschulzertifikat:
Bescheinigt die Teilnahme an einem Teilstudiengang oder einer akademischen Weiterbildung an einer Hochschule – oft mit festgelegten ECTS-Punkten.
💡 Für Weiterbildungsanbieter wichtig:
Auch wenn der Begriff „Zertifikat“ nicht rechtlich geschützt ist, sollten Inhalt und Aussagekraft klar definiert sein – vor allem bei ZFU-pflichtigen Kursen mit Leistungsnachweis.
Die individuelle Lernerfolgskontrolle bezeichnet die Begleitung und Überwachung des Lernfortschritts einer einzelnen Person – und ist ein zentrales Merkmal für die Zulassungspflicht nach dem Fernunterrichtsschutzgesetz (FernUSG).
➡️ Der Gesetzgeber legt den Begriff sehr weit aus:
Bereits dann, wenn Teilnehmenden fachliche Fragen beantworten werden können, gilt dies als individuelle Betreuung – selbst wenn sie z. B. über E-Mail, ein Lernforum oder ein soziales Netzwerk erfolgt.
💡 Für Weiterbildungsanbieter wichtig:
Auch ohne Prüfungen oder Bewertungen kann eine Lernerfolgskontrolle vorliegen, wenn z. B.:
-
Fragen zur Kursinhalten gestellt werden können
-
persönliche Rückmeldungen gegeben werden
-
Lernfortschritte sichtbar dokumentiert werden
-
fachlicher Austausch in Gruppen stattfindet
➡️ In all diesen Fällen kann der Kurs zulassungspflichtig nach FernUSG sein.
Das ZFU-Antrag & Zulassungsverfahren
Ja – das ist möglich.
Die ZFU bietet die Möglichkeit einer vorläufigen Zulassung, auch wenn das komplette Lehrmaterial noch nicht vorliegt.
➡️ Voraussetzung:
Die Lehrgangsplanung muss vollständig abgeschlossen sein – also bereits den kompletten Aufbau und Inhalt des Kurses umfassen, auch wenn einzelne Materialien erst später eingereicht werden.
💡 Tipp für Weiterbildungsanbieter:
Die vorläufige Zulassung ermöglicht einen schnelleren Start in die Vermarktung. Wichtig ist aber, dass ein konkreter Zeitplan zur Nachreichung der restlichen Unterlagen festgelegt wird (mehr dazu in der nächsten FAQ).
Für eine vorläufige Zulassung ist es nicht erforderlich, dass bereits das komplette Lehrmaterial vorliegt.
➡️ Erforderlich sind:
-
Startmaterialien, mit denen der Lehrgang beginnen kann
-
Eine fachliche Einschätzung muss möglich sein
-
Ein verbindlicher Terminplan, wann die restlichen Inhalte nachgereicht werden
📌 In der Regel muss nicht mehr als die Hälfte des Materials fertiggestellt sein – die genaue Menge wird individuell durch die ZFU beurteilt.
💡 Wichtig für Weiterbildungsanbieter:
Die vorläufige Zulassung ist ein schneller Weg in den Markt – setzt aber eine strukturierte Planung und klare Dokumentation voraus.
Die restlichen Lehrmaterialien müssen so rechtzeitig bei der ZFU eingereicht werden, dass:
✅ der Lehrgang reibungslos weiterlaufen kann,
✅ und die ZFU ausreichend Zeit hat, die Inhalte zu prüfen, bevor sie den Teilnehmenden zur Verfügung gestellt werden.
📌 Eine konkrete Frist ist gesetzlich nicht vorgeschrieben – sie muss jedoch realistisch und nachvollziehbar bereits im Antrag auf vorläufige Zulassung angegeben werden.
💡 Tipp für Weiterbildungsanbieter:
Planen Sie ausreichend zeitlichen Puffer für die Nachreichung ein, um Verzögerungen im Ablauf oder rechtliche Risiken zu vermeiden.
In der Regel wird ein Zulassungsantrag von der ZFU innerhalb von drei Monaten vollständig bearbeitet – vorausgesetzt, alle Unterlagen sind vollständig und korrekt eingereicht.
📌 Verzögerungen entstehen häufig durch:
-
fehlende oder unklare Dokumente,
-
Nachfragen seitens der ZFU,
-
oder Änderungen im Kurskonzept während des Antragsprozesses.
💡 Gut zu wissen:
Als WBA unterstützen wir Sie aktiv bei der Antragsstellung – von der Lehrgangsplanung bis zu den Formalitäten.
Mit unserer Hilfe wird der Prozess nicht nur verständlicher, sondern auch schneller. Sie müssen sich nicht alleine durch die Anforderungen kämpfen.
Die ZFU erhebt für die Prüfung und Zulassung eines Fernunterrichtsangebots Verwaltungsgebühren gemäß der AVerwGebO. Die Höhe hängt vom Umfang des Lehrgangs und der Art des Antrags ab.
💡 Unser Service für Sie:
Als WBA übernehmen wir auf Wunsch den kompletten Antragsprozess für Sie – inklusive Abstimmung, Einreichung und Kommunikation mit der ZFU. So sparen Sie Zeit, Nerven und vermeiden unnötige Korrekturschleifen.
👉 Kontaktieren Sie uns für ein individuelles Angebot – wir beraten Sie transparent und finden die effizienteste Lösung für Ihre Zulassung.
Die ZFU erhebt Gebühren für die Prüfung und Zulassung eines Fernunterrichtsangebots auf Grundlage der Allgemeinen Verwaltungsgebührenordnung (AVerwGebO).
Die genaue Höhe hängt vom Umfang des Lehrgangs und der Art des Antrags ab.
❗ Was passiert bei Rückzug oder Ablehnung?
-
Wird ein Antrag zurückgezogen, bevor die Bearbeitung beginnt, erhebt die ZFU in der Regel keine Gebühren.
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Hat die sachliche Prüfung bereits begonnen, wird die Gebühr voll erhoben.
-
Auch bei Ablehnung des Antrags kann eine Gebühr fällig werden – eine Ermäßigung oder ein Erlass ist jedoch in Einzelfällen möglich.
💡 WBA-Service: Wir übernehmen das für Sie – rechtssicher & stressfrei
Da wir als Veranstalter auftreten, stellen wir den Zulassungsantrag – Sie müssen sich nicht durch komplizierte Vorschriften kämpfen.
Mit unserem WBA-Rundum-sorglos-Paket:
✅ übernehmen wir die vollständige Antragserstellung und -einreichung
✅ prüfen wir alle Unterlagen im Vorfeld auf Vollständigkeit und ZFU-Tauglichkeit
✅ stimmen wir uns direkt mit der ZFU ab – für einen reibungslosen Ablauf ohne Überraschungen
So wird das Risiko unnötiger Gebühren oder Ablehnungen deutlich minimiert – und Sie können sich ganz auf Ihre Inhalte konzentrieren.
Recht & Vertrag im Fernunterricht
Ja.
Sobald ein Fernlehrgang kostenpflichtig angeboten wird, ist ein schriftlicher Fernunterrichtsvertrag erforderlich – das schreibt das Fernunterrichtsschutzgesetz (FernUSG) ausdrücklich vor.
💡 Gut zu wissen:
Als offizieller Veranstalter übernehmen wir von der WBA die Vertragserstellung nach ZFU-Vorgaben – für maximale Rechtssicherheit.
Ja.
Ein Vertrag kann rechtssicher auch digital (z. B. per Klick oder E-Mail) geschlossen werden – sofern alle gesetzlichen Informationspflichten vorher erfüllt sind.
Anbieter müssen vor Vertragsabschluss u. a. klar informieren über:
-
Inhalte und Ziele des Kurses
-
Laufzeit und Kündigungsregelungen
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Gesamtkosten und Zahlungsweise
-
Widerrufsrecht und AGB
-
Betreuungsumfang und Prüfungsformate
📌 Diese Angaben müssen transparent und eindeutig formuliert sein.
Alle Pflicht- und Zusatzkosten (z. B. Prüfungsgebühren, Software, Zusatzmaterialien) müssen vollständig und klar aufgeschlüsselt sein – versteckte Kosten sind nicht zulässig.
Die ZFU erlaubt maximal 6 Monate Vorauszahlung.
Längere Vorauszahlungen sind nicht zulässig und führen zur Ablehnung des Vertrags.
Ja.
Teilnehmende haben ein gesetzlich festgelegtes 14-tägiges Widerrufsrecht sowie ein Sonderkündigungsrecht nach 6 Monaten. Diese Rechte müssen im Vertrag ausdrücklich genannt werden.
Ja, aber:
Die AGB müssen vor Vertragsabschluss vollständig einsehbar und transparent sein.
Versteckte Klauseln oder pauschale Haftungsausschlüsse sind nicht zulässig.
Ja.
Der Veranstalter ist verpflichtet, dem Teilnehmenden eine Vertragsbestätigung (z. B. per E-Mail oder PDF) zur Verfügung zu stellen.
Internationale Anbieter & Sprachversionen
Ja – sofern sich das Angebot an deutsche Verbraucher richtet.
Auch Unternehmen mit Sitz im Ausland unterliegen dem Fernunterrichtsschutzgesetz (FernUSG), wenn sie ihre Kurse aktiv auf den deutschen Markt ausrichten – etwa durch:
-
deutsche Sprache,
-
Euro-Preise,
-
deutsches Widerrufsrecht oder
-
gezielte Werbung in Deutschland.
➡️ Keine ZFU-Zulassungspflicht besteht hingegen, wenn sich das Angebot ausschließlich an Verbraucher außerhalb Deutschlands richtet.
💡 Tipp von der WBA:
Wenn Sie als ausländischer Anbieter rechtssicher in den deutschen Bildungsmarkt einsteigen möchten, unterstützen wir Sie vollumfänglich – inklusive offizieller ZFU-Zulassung über uns als Veranstalter.
Nein.
Wenn der Fernlehrgang inhaltlich identisch ist und lediglich in mehreren Sprachen angeboten wird, gilt er als ein einziges zugelassenes Fernunterrichtsangebot.
➡️ In diesem Fall ist nur ein Zulassungsantrag bei der ZFU erforderlich – unabhängig von der Anzahl der Sprachversionen.
💡 Hinweis von der WBA:
Die Übersetzungen müssen dennoch fachlich korrekt und didaktisch gleichwertig sein. Gerne unterstützen wir Sie dabei, Ihre Inhalte multilingual zulassungsfähig aufzubereiten.