Digital Health Koordinator
Fachkraft für Digitalisierung im Gesundheitswesen
Diese staatlich zugelassene Online-Weiterbildung qualifiziert Sie für IT-Sicherheit und digitales Prozessmanagement im Gesundheitswesen. Sie lernen, Technologien sicher einzuführen, Datenschutz und Interoperabilität umzusetzen und digitale Veränderungsprozesse strategisch zu begleiten.
Lernform
100 % online und flexibel
Zeitmodelle
Vollzeit ca. 1,6 Monate
Teilzeit ca. 3,2 Monate
Berufsbegleitend ca. 4 Monate
Abschluss mit Zertifikat
Gepr. Digital Health Koordinatorin
Gepr. Digital Health Koordinator
Fördermöglichkeiten
Bildungsgutschein ›
Qualifizierungs-Chancengesetz ›
Qualifizierungsgeld ›
Maßnahmen der Bundesländer ›
Deutsche Rentenversicherung ›
Berufsförderungsdienst der Bundeswehr ›
Weiterbildungsstipendium ›
Fördermöglichkeiten
Maßnahmen der Bundesländer ›
Deutsche Rentenversicherung ›
Berufsförderungsdienst der Bundeswehr ›
Weiterbildungsstipendium ›
Für diesen Kurs wurde die Zulassung gemäß AZAV bereits beantragt. Zukünftig können somit auch die Förderungen der Bundesagentur für Arbeit in Anspruch genommen werden.
Fördermöglichkeiten
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Berufsförderungsdienst der Bundeswehr ›
Weiterbildungsstipendium ›
Staatlich zugelassene & zertifizierte Weiterbildung
Ihre Vorteile
bei der WBA
Weiterbildung Digital Health Koordinator
Gesundheit digital denken und umsetzen.
In einem sich wandelnden Gesundheitswesen wird digitale Kompetenz zur Schlüsselqualifikation. Wer Technologien sicher einführt, Prozesse strategisch begleitet und Datenschutz sowie Interoperabilität im Blick behält, gestaltet den medizinischen Alltag aktiv mit.
Diese staatlich zugelassene Weiterbildung vermittelt fundiertes Wissen in den Bereichen IT-Sicherheit und Prozessmanagement im Gesundheitswesen und behandelt zusätzlich datenschutzrechtliche Anforderungen, Schnittstellenintegration sowie Change-Management-Methoden.
Online, flexibel und aktuell
Unser vielseitiges Lehrmaterial – bestehend aus verständlichen Texten, anschaulichen Bildern, interaktiven Übungen, dynamischen Animationen und informativen Videos – steht Ihnen jederzeit online zur Verfügung. Alle Kurse werden dabei stets durch erfahrene Dozenten begleitet, die Sie individuell unterstützen und fachlich betreuen.
Sie lernen flexibel in Ihrem eigenen Tempo – ohne feste Kurszeiten, ohne Präsenzpflicht und ohne Prüfungsstress vor Ort. So lässt sich Ihre Weiterbildung optimal in Ihren Alltag integrieren.
Unsere benutzerfreundliche Lernplattform ist auf allen modernen Geräten und in jedem gängigen Browser nutzbar – egal ob am Laptop, Tablet oder Smartphone.
Die Inhalte unserer Online-Kurse werden fortwährend aktualisiert – so bleiben Sie stets auf dem neuesten Stand.
Alle Infos auf einen Blick
In dieser Weiterbildung lernen Sie, digitale Technologien im Gesundheitswesen sicher einzuordnen, praktisch umzusetzen und im laufenden Betrieb professionell zu begleiten. Sie befassen sich mit zentralen Themen wie Digital Health, Datenschutz, DSGVO, IT-Sicherheit, Medizinprodukterecht, DiGA, Telemedizin, elektronischer Patientenakte, digitalen Kommunikationssystemen, Interoperabilität, Change-Management, Evaluation und digitalen Versorgungsprozessen.
Schritt für Schritt entwickeln Sie ein Verständnis dafür, wie digitale Anwendungen in Kliniken, Praxen, Pflegeeinrichtungen und Gesundheitsorganisationen eingeführt, vernetzt und sinnvoll in bestehende Abläufe integriert werden können. Dabei verbinden Sie technisches Grundverständnis mit organisatorischer Handlungssicherheit und einem klaren Blick für Datenschutz, Schnittstellen und Akzeptanz im Arbeitsalltag.
Modul 1: Digital Care I – Grundlagen, Analyse und Herangehensweisen
Im ersten Modul erhalten Sie einen strukturierten Einstieg in digitale Technologien im Gesundheitswesen. Sie befassen sich mit rechtlichen Rahmenbedingungen wie DSGVO, Medizinprodukterecht und Zulassungsverfahren für digitale Gesundheitsanwendungen.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf IT-Sicherheit und dem Schutz sensibler Gesundheitsdaten. Sie lernen, wie digitale Lösungen im Hinblick auf Wirksamkeit, Sicherheit und Datenschutz bewertet werden und wie Sie deren Relevanz für den klinischen Alltag fundiert einordnen können.
Modul 2: Digital Care II – Praktische Umsetzung und Integration digitaler Versorgungslösungen
In diesem Modul steht die praktische Einführung digitaler Versorgungslösungen im Mittelpunkt. Sie lernen, wie Telemedizin, elektronische Patientenakten, digitale Termin- und Kommunikationssysteme sowie Health-Apps in bestehende Versorgungsketten eingebunden werden können.
Dabei analysieren Sie technische und organisatorische Herausforderungen und erfahren, worauf es bei stabilen Schnittstellen, sicheren Datenflüssen und funktionierenden Abläufen ankommt. Auch Change-Management spielt eine wichtige Rolle: Sie entwickeln Strategien zur Akzeptanzförderung, gestalten Schulungskonzepte für Mitarbeitende und Patienten und berücksichtigen unterschiedliche digitale Kompetenzen.
Modul 3: Digital Care III – Vertiefung, Evaluation und Präsentation von Ergebnissen
In diesem Modul vertiefen Sie Ihre Kompetenzen in der Analyse und Bewertung digitaler Gesundheitslösungen. Sie befassen sich mit klinischen Studienformaten, Evidenzkriterien und ökonomischen Bewertungsverfahren, um digitale Produkte ganzheitlich beurteilen zu können.
Darüber hinaus entwickeln Sie Kosten-Nutzen-Analysen und prüfen wirtschaftliche Modelle, wie sie etwa bei DiGA-Start-ups, Kliniken oder Krankenkassen zum Einsatz kommen. Internationale Entwicklungen wie KI-gestützte Diagnostik, Big-Data-Anwendungen und personalisierte Therapieansätze erweitern Ihre Perspektive. Abschließend bereiten Sie Ergebnisse datenbasiert auf und präsentieren diese zielgruppengerecht.
Modul 4: Digital Care IV – Strategische Weiterentwicklung, Innovation und Ergebnispräsentation
Im finalen Modul wenden Sie Ihr Wissen auf eine strategische Ebene an. Sie analysieren Digitalisierungspotenziale in Gesundheitsorganisationen und entwickeln Transformationsstrategien, die medizinische und ökonomische Ziele berücksichtigen.
Dabei bewerten Sie innovative Technologien wie KI-basierte Assistenzsysteme, automatisierte Workflows, interoperable Plattformen und internationale Digital-Health-Standards. Sie entwerfen Zukunftsszenarien, leiten Handlungsfelder ab und strukturieren Maßnahmen für eine nachhaltige digitale Weiterentwicklung. Abschließend präsentieren Sie Ihre strategischen Konzepte und Projektergebnisse professionell und überzeugend.
Fachliche Kompetenz im Bereich Gesundheitslösungen
Sicherer Umgang mit Anwendungen und IT-Systemen im Gesundheitswesen
Kenntnisse zu regulatorischen Anforderungen, Datenschutz und IT-Sicherheit
Fähigkeiten zur Implementierung und Verwaltung von Prozessen in medizinischen Einrichtungen
Kompetenz in der Schulung und Einbindung von Mitarbeitenden und Patient:innen
Verständnis für wirtschaftliche Zusammenhänge und Erstattungsmöglichkeiten verschiedener Technologien
Einblicke in Zukunftsthemen wie KI, Big Data und internationale Gesundheitsstrategien
Erfolgreicher Einstieg oder Weiterentwicklung im Gesundheitswesen
Berufliche Neuorientierung mit praxisnaher Spezialisierung
Gesundheitsfachkräfte, die Prozesse in Praxen, Kliniken oder Pflegeeinrichtungen mitgestalten möchten
Praxis- und Klinikmanager:innen, die moderne Technologien einführen und effizient integrieren wollen
Mitarbeitende von Krankenkassen oder Gesundheitsorganisationen, die Projekte begleiten oder bewerten
IT-Expert:innen, die ihre Kompetenzen im Gesundheitswesen anwenden und erweitern möchten
Quereinsteiger:innen mit technischem, medizinischem oder betriebswirtschaftlichem Hintergrund
Beratende und Projektmanager:innen, die Veränderungsprozesse im Gesundheitswesen begleiten und umsetzen wollen
Mindestalter: 18 Jahre
Sprachkenntnisse: Gute Deutschkenntnisse (mindestens B1-Niveau)
Computerzugang: PC oder Mac mit Internetverbindung zur Teilnahme am Onlinekurs
Grundkenntnisse: Erste Erfahrungen im Umgang mit digitalen Anwendungen, IT-Systemen oder im Gesundheitswesen sind hilfreich, aber nicht zwingend erforderlich
Hinweis: Falls Sie unsicher sind, ob Sie die Voraussetzungen erfüllen, kontaktieren Sie uns – wir beraten Sie gerne!
Als DiGA Assistent:in verfügen Sie über fundiertes Wissen zu digitalen Gesundheitsanwendungen und deren sicherer Integration in den medizinischen Alltag. Sie kennen alle relevanten Zulassungsverfahren – vom BfArM-Fast-Track über G-BA-Bewertungen bis hin zu MDR- und DSGVO-Anforderungen – und wissen, wie digitale Lösungen rechtskonform in bestehende Versorgungssysteme eingebunden werden.
Darüber hinaus erwerben Sie praxisnahe Kompetenzen zur technischen Implementierung von Gesundheitsanwendungen, zur Schulung von Patient:innen und Mitarbeitenden sowie zur Bewertung von Evidenz, Wirtschaftlichkeit und Interoperabilität. Zukunftsorientierte Themen wie Künstliche Intelligenz, Big Data und internationale Marktpotenziale ergänzen Ihre Qualifikation. Damit sind Sie bestens vorbereitet, um in Kliniken, Arztpraxen, Krankenkassen oder bei Digital-Health-Unternehmen digitale Strategien zu begleiten und aktiv weiterzuentwickeln.
WBA-Teilnehmer:innen erhalten einen attraktiven Rabatt auf Microsoft Office 365.
Die dafür erforderliche Teilnahmebestätigung stellen wir Ihnen auf Anfrage gerne aus.

Yasin Karabacak
Lehrbeauftragter, Autor und Coach mit über 20 Jahren Erfahrung im Gesundheitswesen. Sein Studium absolvierte er mit internationalem Bezug und Schwerpunkt Gesundheitsökonomie. Besondere Expertise bringt er in Healthcare Analytics, digitalen Gesundheitslösungen, klinischen Prozessen und internationaler Medizintechnik mit.
An der WBA begleitet er angehende Digital Health Koordinatoren klar und praxisnah – mit Blick auf IT-Sicherheit, digitales Prozessmanagement, Datenschutz, Interoperabilität, Change-Prozesse und den sicheren Transfer in den Versorgungsalltag.
Ihre persönliche Beratung zur Weiterbildung Digital Health Koordinator
Alles beginnt mit einer guten Entscheidung. Lassen Sie sich jetzt persönlich beraten – wir helfen Ihnen, den passenden Kurs zu finden.
Passende Kurse zur Weiterbildung Digital Health Koordinator
Bereit für Ihr Karriere-Upgrade?
Qualifizieren Sie sich jetzt – zeitgemäß, anerkannt und bereit für Ihren nächsten Karriereschritt.
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Staatlich geprüfte Lehrgänge mit Zertifikat
Von der Staatlichen Zentralstelle für Fernunterricht (ZFU) geprüft und zugelassen.
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Flexibel & zeitsparend
Entscheiden Sie, wo und wann Sie lernen – Vollzeit oder berufsbegleitend!
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Vorteile auf dem Arbeitsmarkt
Erwerben Sie neue Kompetenzen mit hohem Praxisbezug.
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Aktuelle Lerninhalte
Ergänzt durch Audio, Video und Online-Tools.
Häufige Fragen zur Weiterbildung Digital Health Koordinator
Digital Health Koordination beschreibt die strukturierte Planung, Einführung und Begleitung digitaler Prozesse. Ziel ist es, Technologien wie elektronische Patientenakten, Gesundheits-Apps oder Telemedizin sinnvoll in medizinische Abläufe zu integrieren. Koordinator:innen stellen sicher, dass Datenschutz eingehalten, Mitarbeitende geschult und technische sowie organisatorische Voraussetzungen erfüllt werden. Sie sind die Schnittstelle zwischen IT, medizinischem Fachpersonal und Patient:innen und gestalten aktiv die digitale Transformation mit.
Ein Digital Health Koordinator ist eine Fachkraft, die digitale Prozesse im Gesundheitswesen strategisch begleitet und operativ umsetzt. Ziel ist es, den digitalen Wandel in medizinischen Einrichtungen aktiv zu gestalten und dabei Qualität, Effizienz und Patientensicherheit zu verbessern.
Zu den zentralen Aufgaben gehören unter anderem die Einführung und Betreuung digitaler Anwendungen – z. B. elektronische Patientenakten, Telemedizin oder Gesundheits-Apps – sowie die Sicherstellung von Datenschutz und IT-Sicherheit. Auch die Schulung von Mitarbeitenden, das Management von Schnittstellen und die Förderung der Akzeptanz neuer Technologien gehören zum Tätigkeitsbereich.
Sie analysieren bestehende Prozesse, identifizieren Optimierungspotenziale und begleiten Veränderungsprozesse aktiv. Sie arbeiten eng mit verschiedenen Berufsgruppen wie Ärzt:innen, Pflegekräften, IT-Fachleuten und Verwaltungspersonal zusammen und sorgen dafür, dass digitale Lösungen reibungslos in den Arbeitsalltag integriert werden.
Insgesamt verbinden sie technisches, organisatorisches und kommunikatives Know-how und leisten so einen wichtigen Beitrag zur zukunftsfähigen Gesundheitsversorgung.
Digital Health Koordinatoren sollten eine Kombination aus technischen, organisatorischen und kommunikativen Fähigkeiten mitbringen, um digitale Prozesse im Gesundheitswesen erfolgreich zu planen, umzusetzen und zu begleiten.
Technisches Verständnis: Sie sollten digitale Systeme wie elektronische Patientenakten, Telemedizin-Lösungen oder Abrechnungssoftware verstehen und sicher bedienen können. Auch Grundkenntnisse in IT-Sicherheit und Datenschutz (z B. DSGVO) sind essenziell.
Prozessdenken: Die Fähigkeit, komplexe Abläufe in medizinischen Einrichtungen zu analysieren und mit digitalen Lösungen effizienter zu gestalten, ist zentral. Kenntnisse im Projekt- und Schnittstellenmanagement sind dabei hilfreich.
Kommunikationsstärke: Da sie als Bindeglied zwischen verschiedenen Berufsgruppen agieren, ist eine klare und empathische Kommunikation mit Ärzt:innen, Pflegekräften, IT-Fachleuten und Patient:innen besonders wichtig.
Didaktisches Geschick: Sie sollten Mitarbeitende schulen und im Umgang mit digitalen Tools anleiten können. Dafür sind Geduld, pädagogisches Feingefühl und ein strukturierter Arbeitsstil hilfreich.
Verantwortungsbewusstsein: Der Umgang mit sensiblen Gesundheitsdaten und digitalen Systemen verlangt ein hohes Maß an Sorgfalt und Verlässlichkeit.
Neugier und Lernbereitschaft: Da sich Technologien stetig weiterentwickeln, ist die Bereitschaft zur kontinuierlichen Weiterbildung eine wichtige Voraussetzung für langfristigen Erfolg im Beruf.
Wer diese Fähigkeiten mitbringt oder gezielt aufbauen möchte, findet in diesem Berufsfeld eine verantwortungsvolle und zukunftssichere Aufgabe im Gesundheitswesen.
Digital Health Koordinator:innen finden in einem breiten Spektrum des Gesundheitswesens sinnvolle und zukunftsorientierte Einsatzmöglichkeiten. Ihre Kompetenzen an der Schnittstelle von medizinischem Alltag, IT-Systemen und Veränderungsprozessen machen sie besonders wertvoll – sowohl in Kliniken als auch in innovativen Gesundheitsunternehmen.
Kliniken, Arztpraxen und Pflegeeinrichtungen: Hier begleiten sie die Einführung digitaler Technologien wie elektronische Patientenakten, Telemedizin oder digitale Dokumentationssysteme. Sie sorgen für eine reibungslose Integration in bestehende Prozesse und schulen das medizinische Personal im sicheren Umgang mit neuen Tools.
IT-Abteilungen und Digitalisierungsprojekte: In größeren Einrichtungen oder Unternehmen arbeiten Sie eng mit IT-Fachkräften zusammen, um Schnittstellen zu gestalten, Datenschutzanforderungen umzusetzen und Interoperabilität sicherzustellen.
Krankenkassen und Gesundheitsdienstleister: Dort analysieren sie digitale Versorgungsangebote, unterstützen bei der Umsetzung neuer digitaler Strategien und helfen, Kunden oder Patient:innen aufzuklären und zu begleiten.
Start-ups und Unternehmen im Bereich E-Health: In der Entwicklungs- und Implementierungsphase digitaler Gesundheitslösungen übernehmen sie koordinierende Aufgaben, verbinden Nutzerbedürfnisse mit technologischen Möglichkeiten und sichern die Einhaltung gesetzlicher Vorgaben.
Schulung und Change-Management: Als Multiplikator:innen für digitale Kompetenz führen sie Schulungen durch, begleiten Veränderungsprozesse und fördern die Akzeptanz digitaler Lösungen bei Mitarbeitenden und Führungskräften.
Insgesamt gestalten Sie die digitale Transformation des Gesundheitswesens aktiv mit – überall dort, wo moderne Technologien auf Versorgungsrealität treffen.
Mit diesem Kurs erwerben Sie nicht nur aktuelles Fachwissen, sondern auch unmittelbar anwendbare Methoden zur Optimierung digitaler Abläufe in medizinischen und pflegerischen Einrichtungen. Anhand realer Fallstudien erfahren Sie, wie man elektronische Patientenakten implementiert, Telemedizin-Angebote etabliert und IT-Infrastruktur sicher betreibt. Sie lernen, Schnittstellen zwischen Systemen so zu gestalten, dass Daten zuverlässig fließen, und erhalten Werkzeuge, um Mitarbeitende gezielt zu schulen. So ermöglichen Sie nicht nur Effizienzgewinne und Kosteneinsparungen, sondern steigern auch die Behandlungsqualität und Patientenzufriedenheit – wichtige Argumente für Ihre berufliche Weiterentwicklung und für Entscheidungsträger in Kliniken und Praxen.
Modul 1: Rechtliche und organisatorische Basics
Hier geht es um die Einordnung von Rahmenvorschriften, Datenschutzbestimmungen und Compliance-Anforderungen. Sie erarbeiten Konzepte zur rechtskonformen Umsetzung digitaler Angebote und lernen, Verantwortlichkeiten innerhalb der Einrichtung klar zu definieren.
Modul 2: Technische Systeme und Anwendungen
Sie erhalten einen praxisnahen Überblick über zentrale Systeme wie elektronische Gesundheitsakten, Telemedizin-Plattformen und mobile Gesundheits-Apps. In Workshops probieren Sie selbst Installation, Konfiguration und Bedienung aus.
Modul 3: Datenmanagement, Interoperabilität und Sicherheit
Dieses Modul vermittelt Methoden für eine zuverlässige Datenverarbeitung: Sie lernen, Datenflüsse zwischen unterschiedlichen Anwendungen zu standardisieren und Sicherheitslücken zu schließen, etwa durch Zugriffskontrollen und Verschlüsselungstechniken.
Modul 4: Implementierung und Change-Management
Im Abschlussabschnitt planen Sie konkrete Einführungsprojekte: Sie erstellen Schulungskonzepte für Mitarbeitende, definieren Akzeptanzstrategien und entwickeln Maßnahmen, um Veränderungen nachhaltig in die tägliche Routine zu integrieren.
Sie benötigen einen zeitgemäßen Computer (Windows oder macOS) mit stabilem Internetzugang sowie grundlegende Kenntnisse in Textverarbeitung und Tabellenkalkulation. Von Vorteil sind ein Interesse an technischen Abläufen im Gesundheitsbereich und erste Erfahrungen mit EDV-Systemen oder Projektmanagement. Wichtig sind außerdem Ihre Bereitschaft zur Einarbeitung in neue Softwareumgebungen sowie Kommunikationsfähigkeit, um Veränderungsprozesse erfolgreich mit Kolleg:innen zu begleiten.
Der Lehrgang umfasst vier Module mit jeweils etwa 30 Lernstunden, insgesamt also circa 120 Stunden. Sie können wöchentlich rund zehn Stunden investieren und bestimmen dank Online-Zugriff selbst, wann Sie lernen. Jedes Modul enthält E-Learnings, begleitende Lektüre, interaktive Übungen und eine praxisorientierte Aufgabenstellung, die Sie als Abschlussprojekt bearbeiten. Live-Webinare und moderierte Forendiskussionen runden das Angebot ab und ermöglichen den Austausch mit Dozent:innen und Kolleg:innen.
Nach Kursabschluss präsentieren Sie ein vollständig ausgearbeitetes Digitalisierungsprojekt, inklusive Schulungskonzept, Roll-out-Plan und Sicherheitscheckliste. Sie verfügen über Best-Practice-Guidelines für den Umgang mit Patientendaten und können Standard- und Schnittstellenkonzepte in Diagrammen darstellen. Ihr Portfolio umfasst zusätzlich mehrere praxisreife Übungen, etwa zur Evaluierung einer Telemedizin-Plattform oder zu einer Kosten-Nutzen-Analyse für eine app-gestützte Therapie.
Der Lehrgang ist AZAV-zertifiziert und damit über Bildungsgutscheine der Agentur für Arbeit zu 100 % förderfähig. Darüber hinaus bestehen in vielen Bundesländern Fördermöglichkeiten durch Weiterbildungsschecks oder Qualifizierungssonderprogramme. Sollten Sie privat investieren, lässt sich eine Ratenzahlung vereinbaren. Gern beraten wir Sie individuell zu den förderrechtlichen Optionen und begleiten Sie bei der Beantragung externer Zuschüsse.
Ihr Abschluss –
Ihr Zertifikat.